Theoriefundament Plus
 

Das Theoriefundament Plus vereint 6 Modelle sowie 6 weitere, die den Aufbau von Kontakt- und Umgangskompetenz fördern – für ein gelingendes und lebendiges Miteinander, beruflich wie privat.

Der Mensch: ein Wunderwerk mit grenzenlosen Erfahrungsmöglichkeiten. Was wir erleben, liegt zum einen an uns selbst und zum anderen an unserem Gegenüber, da jeder von uns auch in Resonanz mit den Mitmenschen steht. 

Ich habe das Theoriefundament Plus entwickelt, damit alle Menschen die gleiche Chance haben, von einem gemeinsamen Ausgangspunkt zu starten. 

Der Vorteil: Wenn wir uns auf dieselben Modelle aus Psychologie und Kommunikationswissenschaft beziehen, können wir uns gegenseitig besser verstehen – weil wir wissen, wovon wir selbst und der andere sprechen und was wir wirklich meinen. 

Jede Theorie braucht Praxis, um lebendig zu werden. Durch Erfahrung vertiefen wir Wissen – und erhöhen unsere Fähigkeit, uns zu verstehen.

Vorteile einer Toolbox für zwischenmenschliche Beziehungen
Etwas in der Hand haben.
Zusammenhänge verstehen.
Handlungsfähig werden.

Beziehung ist nicht nur ein Gefühlsthema.
Beziehung ist vor allem ein Kompetenzraum,
in dem es um Fähigkeiten geht,
die erlernt und entwickelt werden können.

Gefühle, Erfahrungen und persönliche Entwicklung sind dabei wichtig.
Doch erst eine gemeinsame Toolbox und Resonanzsprache 
schaffen Orientierung im Miteinander.

Sie machen sichtbar,
wie Umgang wirkt
und warum Situationen kippen oder tragen.

Eine Toolbox ist kein Ersatz für Menschlichkeit.
Sie ist ihre Voraussetzung im sozialen Raum.

Das Theoriefundament Plus im Detail

Indem du dich selbst besser kennenlernst, öffnest du den Zugang zu deiner inneren Logik – zu dem, was dein Denken, Fühlen und Handeln leitet.
Die folgenden Theorien und Modelle unterstützen dich dabei, deine innere Welt eigenständig zu erforschen und zu verstehen.

Je klarer dein Selbstverständnis wird, desto leichter kannst du alte Denk- und Verhaltensmuster hinterfragen und durch neue, förderliche Strukturen ersetzen.

Der entscheidende Vorteil: Wer sich selbst versteht, kann auch andere wirklich verstehen. Dieses Verstehen ist die Basis für ein respektvolles, erfüllendes und lebendiges Miteinander.

Maslowsche Bedürfnispyramide

Maslowsche Bedürfnispyramide

Die Maslowsche Bedürfnispyramide offenbart uns unsere menschlichen Bedürfnissen. Wer sein Inneres Team aufstellt, kann verschiedenste Bedürfnisse einzelnen Teammitgliedern zuordnen. Auf dieser Basis wird Kommunikation im Inneren Team gefördert. Nun lässt sich ein Plan erstellen, um die Realisierung der Bedürfnisse anzugehen.

Meine persönliche Note: Die Einteilung in Glücksmacher (die kann jeder selbst "erzeugen") und Troublemaker (hier ist man meistens von den Mitmenschen abhängig und dadurch entstehen unkalkulierbare Herausforderungen).

Inneres Team

Inneres Team

Kennen wir unser Inneres Team (Ein Modell von Prof. Schulz von Thun) wissen wir, welche Teammitglied in uns welche Bedürfnisse, Wünsche sowie Ängste und Glaubenssätze haben. Diese lassen sich leicht in die Maslowsche Bedürfnispyramide ein- und zuordnen, um noch mehr Klarheit über die Dringlichkeit zu bekommen. 

Wenn das Innere Team aufgestellt ist, funktioniert auch die Work-Life-Balance, weil das Team durch das Oberhaupt geeint werden kann.

Eisbergmodell

Eisbergmodell

Die Beziehungsebene beeinflusst die Sachebene. Wir sagen nichts ohne "zweite" Botschaft. Denn neben der reinen Information, befinden sich Ziele, Motive und Bedürfnisse. Derjenige, der sich selbst gut zuhört und sein Inneres Team mit seinen Wünschen und Bedürfnissen sowie Ängsten und Glaubenssätzen kennt, versteht seine Kommunikation und kann bei Bedarf korrigieren. Außenstehende können mit Kenntnis über ihr Inneres Team Vermutungen anstellen, um den richtigen Zusammenhang bei der Botschaft, die uns die Mitmenschen senden, zu verstehen.

DISG-Modell & Test

DISG-Modell & Test

Das DISG-Modell offenbart uns die Art und Weise, wie wir überwiegend denken, fühlen und handeln, sogar welche Bedürfnisse und Ängste wir haben. Mit dem Wissen über das DISG-Modell, lässt sich auch das Verhalten der Mitmenschen besser nachvollziehen. Daduch erhöht sich das Verständnis und die Harmonie im Zusammensein, denn Andersartigkeit, wie das Verhältnis von Stärken und Schwächen, wird nicht mehr als Störung, sondern als Ergänzung wahrgenommen. 

Zum DISG-Modell gibt es einen kostenlosen Test von verschiedenen Anbietern. Ich mag Nr. 1, weil unkompliziert, informativ und die Farben in der richtigen Reihenfolge angezeigt werden. Die prozentuale Verteilung ist, meines Erachtens, bei allen Tests fragwürdig und von der Tagesstimmung abhängig. Eine Tendenz wird durchaus sichtbar, jedoch sollte den Prozentzahlen nicht all zu viel Bedeutung geschenkt werden.

Nr. 1: https://greator.com/disg/

Nr. 2: https://www.disg-schnelltest.de/

Nr. 3: https://www.123test.com/de/DISG-Persönlichkeitstest/

Innere Landkarte

Innere Landkarte

Die Innere Landkarte beschreibt die subjektive Wirklichkeit, die jeder Mensch aus Erfahrungen, Werten, Erinnerungen und Glaubenssätzen formt. Der Begriff geht ursprünglich auf Alfred Korzybski (1930er-Jahre) zurück, der mit seinem Satz „The map is not the territory“ darauf hinwies, dass unsere innere Darstellung der Welt niemals die Welt selbst ist.

In den 1970er-Jahren wurde das Konzept im NLP durch Richard Bandler, John Grinder und später Robert Diltsweiterentwickelt und populär gemacht. Dort dient es dazu zu verstehen, warum Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich wahrnehmen und interpretieren – je nachdem, welche individuelle Landkarte sie in sich tragen.

Unsere Innere Landkarte beeinflusst, worauf wir achten, was wir fühlen, wie wir reagieren und welche Bedeutung wir Situationen geben. Je bewusster wir sie erkennen, desto leichter können wir Muster hinterfragen, neue Perspektiven entwickeln und anderen Menschen mit mehr Klarheit, Empathie und Verständnis begegnen.

Kommunikationsquadrat

Kommunikationsquadrat

Das Kommunikationsquadrat – ein Modell von Friedmann Schulz von Thun – beschreibt, wie eine Nachricht mit 4 unterschiedlichen Botschaften gesendet und damit auch beim Empfänger mit 4 unterschiedlichen Ohren gehört werden kann.

Nicht selten hören Menschen mit dem Beziehungsohr. Erst recht, wenn der Sender die Nachricht auch noch mit einem scharfen Unterton veredelt. Das führt dann zu Spannungen, weil das Beziehungsohr auch als das Trouble-Ohr bekannt ist. Wer die Nachricht mit diesem Ohr versteht, hört: Ich bin zu dumm für ... was auch immer. 

Wenn jedem Menschen dieses Modell bekannt wäre, dann könnte er in sich gehen und seinen Ton überdenken, damit die Botschaft nicht als Verletzung ankommt. Genauso kann auch der Empfänger entscheiden, ob er lieber auf dem Selbstoffenbarungsohr hören möchte, in dem der Sender sein "Leid" bzw. seine "Freude" ausdrückt.

Wissen kann man lesen.
Verstehen entsteht in der Praxis.

Diese Modelle kannst du dir selbst aneignen.
Doch in der Arbeit mit mir werden sie lebendig –
im gemeinsamen Verbinden, durch  Einordnung, Beispiele, Austausch
und durch das gemeinsame Erleben, 
wenn aus Theorie etwas Greifbares wird.

Die folgenden 6 Plus-Modelle sorgen für noch mehr Klarheit

Transaktionsanalyse

Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse (TA) ist ein psychologisches Modell von Eric Berne, das hilft, menschliche Kommunikation und innere Muster zu verstehen. Sie unterscheidet drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. 

Durch die Analyse dieser inneren Strukturen lassen sich wiederkehrende Konflikte und Verhaltensmuster erkennen, um bewusstere und konstruktivere Beziehungen zu gestalten. 

TA wird in Therapie, Coaching und Organisationsentwicklung genutzt, um Selbstreflexion zu fördern, Kommunikationsblockaden zu lösen und persönliche Entwicklung gezielt zu steuern.

Kernschalenmodell

Kernschalenmodell

Das Kernschalenmodell ist ein psychologisch-emotionales Strukturmodell, das zeigt, wie Menschen ihr wahres Selbst schützen und gleichzeitig verbergen. Es wurde in den 1950er-Jahren vom US-amerikanischen Psychologen Leslie Greenberg im Kontext der emotionsfokussierten Psychotherapie weiterentwickelt und beschreibt die inneren Schichten, die sich um unseren Kern – unser echtes Selbst – legen, wenn wir Verletzungen, Zurückweisungen oder emotionale Überforderung erleben oder so deuten.

Um unseren Kern herum befinden Schichten aus Gefühlen wie Schmerz, Trauer oder Wut, die uns in der Vergangenheit halfen, mit belastenden Erfahrungen umzugehen. Nach außen hin bildet sich eine Schutzschicht, die wir im Alltag zeigen, um uns vor weiterer Verletzung zu bewahren.

Das Modell macht sichtbar, warum Menschen oft anders wirken, als sie sich innerlich fühlen. Es erklärt, weshalb Nähe manchmal schwerfällt, obwohl sie gewünscht wird, und warum Kommunikation auf der Oberfläche scheitern kann, obwohl darunter echte Verbindung möglich wäre.

In Coaching und Kommunikation hilft das Kernschalenmodell dabei, emotionale Reaktionen besser zu verstehen, innere Schutzmechanismen zu erkennen und wieder Zugang zum eigenen Kern zu finden. So entsteht mehr Authentizität, Klarheit und die Fähigkeit, mit anderen in echten, tragfähigen Kontakt zu treten.

Johari-Fenster

Johari-Fenster

Das Johari-Fenster wurde 1955 von den US-Psychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt.
Es zeigt, wie Selbstbild und Fremdbild zusammenwirken. Es macht sichtbar, welche Teile unserer Persönlichkeit uns bewusst sind – und welche nur andere wahrnehmen oder sogar vollkommen unentdeckt bleiben.

Der öffentliche Bereich umfasst alles, was wir über uns wissen und auch mit anderen teilen. Der blinde Fleck beschreibt Anteile, die andere an uns sehen, wir selbst jedoch nicht wahrnehmen. Die private Person steht für Gedanken, Gefühle und Erfahrungen, die wir bewusst zurückhalten. Im Unbewussten liegen Muster, Emotionen und Überzeugungen, die weder uns noch anderen klar erkennbar sind.

Je besser wir verstehen, was sichtbar ist und was im Verborgenen liegt, desto authentischer können wir mit uns und unseren Mitmenschen in Verbindung treten – und Missverständnisse ausräumen, bevor sie entstehen.

BIG FIVE

BIG FIVE

Das Big Five Modell beschreibt fünf grundlegende Persönlichkeitsdimensionen, die unser Denken, Fühlen und Handeln prägen. Es gehört zu den weltweit anerkanntesten Modellen der Psychologie, weil es zeigt, wie unterschiedlich Menschen ihre Welt erleben – und warum wir auf Situationen, Beziehungen und Herausforderungen so verschieden reagieren.

Die fünf Bereiche umfassen unsere Offenheit für Erfahrungen, die Gewissenhaftigkeit, mit der wir Aufgaben angehen, unsere Extraversion und Art, Energie zu gewinnen, die Verträglichkeit im Umgang mit anderen sowie unsere emotionale Stabilität (Neurotizismus). Zusammengenommen geben sie ein tiefes Verständnis dafür, wie wir Entscheidungen treffen, Konflikte lösen, Nähe gestalten und unser Leben strukturieren.

Das Modell hilft, die eigene Persönlichkeit nicht als festgelegt zu sehen, sondern als Mischung aus Stärken, Neigungen und Entwicklungsfeldern. Wer seine Ausprägungen kennt, kann bewusster handeln, klarer kommunizieren und sich selbst und andere besser einordnen – im Alltag, im Beruf und in der Beziehungsgestaltung.

Kostenloser Test: Link in den Browser kopieren. Herausgeber ist die Uni Leipzig: 

https://www.lw.uni-leipzig.de/wilhelm-wundt-institut-fuer-psychologie/arbeitsgruppen/persoenlichkeitspsychologie-und-psychologische-diagnostik/persoenlichkeitstest

Konstruktivismus
 

Konstruktivismus
 

Der Konstruktivismus ist ein erkenntnistheoretischer Ansatz, der ab den 1970er-Jahren vor allem durch Ernst von Glasersfeld geprägt wurde und auf Arbeiten von Paul Watzlawick, Heinz von Foerster und Humberto Maturana aufbaut. Der zentrale Gedanke lautet:
Wir nehmen die Welt nicht so wahr, wie sie „ist“, sondern erschaffen sie in unserem Inneren aktiv selbst.

Unsere Wahrnehmung, unser Denken, unsere Gefühle und unsere Erfahrungen formen eine innere Wirklichkeitskonstruktion, die sich von Mensch zu Mensch unterscheidet. Jeder sieht, hört und interpretiert Situationen durch seine persönliche Brille – beeinflusst von Erziehung, Kultur, Biografie, Werten und inneren Mustern.

Der Konstruktivismus erklärt damit, warum Missverständnisse entstehen, warum zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben
und warum echte Verbindung erst dann gelingt, wenn wir verstehen, wie der andere konstruiert.

Für die Kommunikationspsychologie bedeutet dieser Ansatz:
Nicht die Worte allein entscheiden, sondern die innere Welt, aus der sie gesprochen werden – und in die sie beim Gegenüber fallen.

Der Konstruktivismus bildet damit eine wichtige Grundlage für meine Arbeit:
Er zeigt, dass wir uns selbst und unsere Beziehungen gestalten können, sobald wir beginnen zu verstehen, wie wir Wahrheit und Bedeutung innerlich erzeugen.

Innerer Reichtum durch Erkundungs-verhalten und Potentialentfaltung

Innerer Reichtum durch Erkundungs-verhalten und Potentialentfaltung

Ich habe den Begriff „Innerer Reichtum“ geprägt, um etwas zu beschreiben, das in vielen Modellen fehlt:
die lebendige innere Fülle, die entsteht, wenn ein Mensch neugierig, spielerisch und intrinsisch motiviert die Welt und sich selbst erkundet – und dabei mit sich selbst in tiefer Verbindung steht: kognitiv, emotional, kreativ, spirituell und körperlich.

Innerer Reichtum entsteht durch Erleben.
Durch Ausprobieren.
Durch Lernen mit allen Sinnen – in den fünf Säulen des Menschseins.

Dieser innere Reichtum wirkt unmittelbar auf zwischenmenschliche Beziehungen.
- Er ermöglicht Nähe ohne Abhängigkeit.
- Tiefe ohne Vereinnahmung.
- Verbindung, ohne sich selbst aufzugeben.

Ein Mensch mit innerem Reichtum bleibt in Kontakt mit seinem inneren Kind – mit seiner natürlichen Neugier, seinem Entdeckungsdrang und seiner Freude am spielerischen Lernen.

Menschen mit innerem Reichtum begegnen anderen auf Augenhöhe.
Sie können Unterschiede aushalten, Grenzen respektieren und echte Begegnung zulassen, ohne sich bedroht zu fühlen.
Beziehungen werden dadurch stabiler, freier und lebendiger.

Innerer Reichtum ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine entwickelbare Fähigkeit.
Er entsteht durch bewusste Selbstbegegnung, neugieriges Erkundungsverhalten, Potentialentfaltung und reflektiertes Erleben.

Intrinsische Motivation ist dabei die treibende Kraft.
Sie erzeugt Lebendigkeit, Sinn und echte Glücksgefühle.

Wer inneren Reichtum entwickelt, bleibt handlungsfähig – auch in schwierigen Zeiten.
Innerer Reichtum formt das eigene Mindset, stärkt Selbstvertrauen, Flexibilität und kreative Anpassungsfähigkeit.
Er macht Menschen unabhängiger von äußeren Umständen – weil sie ihre Möglichkeiten in sich tragen.

 

Das Verhältnis zwischen Innerem Reichtum und Kontaktkompetenz ist zirkulär – ein Entwicklungsloop:

Innerer Reichtum → Exploration → Kontaktkompetenz → neue Erfahrungen → mehr innerer Reichtum

 

Psychologische Funktion

Innerer Reichtum reguliert:

Stabilität

Selbstwert

Bindungsfähigkeit

Resilienz

Sinnempfinden

Kontaktkompetenz ermöglicht:

Gesprächsfähigkeit

soziale Anschlussfähigkeit

Weltzugang

Erfahrungsbreite

Identitätsausdruck

Wir starten auf einem gemeinsamen Fundament – und entdecken nicht nur uns selbst, sondern auch die inneren Welten der Menschen, die uns begegnen. Jeder Mensch erschafft seine eigene Wirklichkeit. 
Welche erschaffst du? Das Theoriefundament zeigt es dir.

Wer bist du? Wie sind deine Mitmenschen? 

Wir alle folgen Mustern, die wir seit unserer Kindheit verinnerlicht haben – geprägt von unseren Eltern, Bezugspersonen, Lehrern, Freunden und dem Milieu, in dem wir aufgewachsen sind. Viele dieser Muster hinterfragen wir nicht, weil wir gar nicht wissen, dass sie uns steuern. Jeder Mensch glaubt, frei zu entscheiden – doch wir alle werden von Kindesbeinen an durch kulturelle Werte, Erfahrungen und Beziehungserlebnisse geformt.

Wenn wir in unserem Umfeld gut zurechtkommen, speichern wir diese Erfahrungen als „richtig“ ab und bauen unsere innere Welt darauf auf. Doch im Alltag treffen unterschiedliche Milieus, Werte und Prägungen aufeinander. Dann entstehen Missverständnisse, Konflikte oder Rückzug – ob im Beruf, in der Nachbarschaft, auf der Straße oder in Liebesbeziehungen.
Der Begriff „Datingburnout“ zeigt, wie sehr Menschen sich inzwischen davor scheuen, sich zu verstellen oder Erwartungen zu erfüllen, die sie nicht mehr tragen wollen.

Mein Konzept der Kontakt- und Umgangskompetenz bietet einen Weg, Missverständnisse zu verringern und Verständigung zu erleichtern. Unser gemeinsames Ziel ist eine Atmosphäre, die sich stimmig anfühlt – ein Miteinander, das sich klar, verständlich und wohltuend gestaltet (Konsonanz anstatt Dissonanz).

Das Theoriefundament Plus, das ich entwickelt habe, bietet Orientierung. Es verbindet wissenschaftlich anerkannte Modelle aus Psychologie und Kommunikationswissenschaft:

  • Der Konstruktivismus zeigt, dass jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit konstruiert.
  • Die Innere Landkarte erklärt, wie Erfahrungen zu Überzeugungen, Ängsten und Bedürfnissen werden.
  • Das Innere Team macht sichtbar, welche inneren Stimmen unser Handeln steuern und welche Bedürfnisse sie verfolgen.
  • Maslows Bedürfnispyramide ordnet diese Bedürfnisse ein und zeigt, in welcher Entwicklungsstufe wir uns bewegen.
  • Die Transaktionsanalyse hilft zu verstehen, aus welchem Ich-Zustand heraus wir sprechen – und warum manche Gespräche eskalieren.
  • Das Kommunikationsquadrat zeigt, auf welcher Ebene wir senden und empfangen: Sache, Beziehung, Appell oder Selbstoffenbarung.
  • usw.

Gemeinsam bilden diese Modelle ein Fundament, das dabei hilft, sich selbst besser zu verstehen – und ebenso die Menschen, mit denen wir täglich in Kontakt stehen.

Und wir erkennen, welche Atmosphäre wir ausstrahlen – und wie wir den Resonanzraum zwischen uns und anderen bewusst so gestalten können, dass Begegnung leichter, wärmer und klarer wird.


 

Wissen

Empathie & Reflexion

Gelingende Verbindung

100% Leben(digkeit)

Wissen verändert Menschen nicht – Erleben tut es.
Wenn Theorien und Modelle (also rationales Wissen) mit Leichtigkeit, Humor, Bildern und Storytelling vermittelt werden, kann Neues nicht nur schneller verstanden, sondern auch tiefer verankert werden.

Menschen, die mit Spaß, Gefühl und Kreativität auf Entdeckungsreise gehen, entfalten ihr Potenzial ganz anders:
Sie haben mehr Lust, das Gelernte im Alltag auszuprobieren, sie erleben schneller kleine Erfolge – und sie erkennen, dass Persönlichkeitsentwicklung viel leichter und lebendiger ist, als sie immer dachten.

Es ist nicht das trockene Wissen, das uns verändert – sondern das spielerische Ausprobieren, das emotionale Berührtwerden, die Aha-Momente, die wir im echten Kontakt mit uns selbst erleben.
So wird Theorie zu Leben. Und aus Wissen wird Entwicklung.

Wissenschaftliche Einordnung & Inspiration

Mein Ansatz der „100 % LEBENDIGKEIT“ lässt sich eng an zentrale Konzepte der Psychologie und Neurowissenschaft anlehnen:

📌 Embodiment & emotionales Lernen
Menschen lernen nachhaltiger, wenn Inhalte emotional bedeutsam, körperlich erlebbar oder im Dialog eingebettet sind.
Damasio, A. (1994). Descartes' Error.
Niedenthal, P. M. (2007). Embodying emotion.

📌 Erfahrungsorientiertes Lernen
Neues wird stabil, wenn es nicht nur verstanden, sondern erlebt wird – ein Grundprinzip moderner Pädagogik und Psychologie.
Kolb, D. A. (1984). Experiential Learning.

📌 Neurobiologische Grundlagen der Potenzialentfaltung
Gerald Hüther zeigt: Menschen entfalten sich nicht durch Druck, sondern durch Neugier, Freude und Beziehung.
Hüther, G. (2013). Etwas mehr Hirn bitte.

📌 Positive Psychologie & Motivation
Lernen gelingt, wenn Menschen sich sicher fühlen, intrinsisch motiviert sind und positive Emotionen erleben.
Seligman, M. E. P. (2011). Flourish.

📌 Narrative & Storytelling
Wissen, das in Geschichten verpackt wird, ist leichter abrufbar und emotional zugänglich.
Schank, R. C. (1990). Tell me a story.

 

 

 

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